Das Kellerkind — Meine Geschichte

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Für diejenigen, die sich das tatsächlich fragen: Nein, ich schreibe das gerade natürlich nicht wirklich in einem Keller. Der Titel Kellerkinder steht vielmehr für eine Generation, die oftmals als solche bezeichnet wurde. Wie es dazu kam, dass ich diesen Blog gegründet habe und was ich damit erreichen möchte, erfahrt ihr in diesem Post.

Philosoph auf Abwegen

Klingt irgendwie altmodisch und schräg, aber ja ich bin eigentlich ein Philosoph. Ich habe einen Bachelor in Philosophie und Sozialwissenschaften und einen Master in Philosophie. Außerdem schreibe ich gerade an meiner Doktorarbeit. Wie kommt man dann dazu, einen Blog für Nerds zu schreiben? Nun, zu allererst bin ich ja selbst einer. Meine Liebe für Videospiele begann im Zarten alter von 4 oder 5 Jahren — so genau weiß ich das nicht mehr. Damals saß ich schon mit einem Gameboy auf dem Rücksitz des Autos meiner Eltern und habe Mario gedaddelt. Videospiele haben mich seitdem eigentlich nicht mehr losgelassen. Mit 15 wollte ich noch Pro-Gamer werden und habe jegliche Freizeit ins Warcraft III spielen gesteckt. Man das waren noch Zeiten. Natürlich bin ich nie Pro-Gamer geworden wie man sieht, aber E-Sports finde ich immer noch sehr spannend.

Neben Videospielen liebe ich aber auch Bücher und Science Fiction. Philosophie ist manchmal unglaublich nah an diesem Genre dran. Manche Gedankenexperimente, die in der Philosophie verhandelt werden, könnten direkt aus Star Trek stammen — manchmal ist das vielleicht auch sogar der Fall. Kurz bevor der große Serien-Hype anfing, habe ich schon regelmäßig Serien gesuchtet. Der Hype hat das natürlich auch nicht weniger werden lassen. Ich stehe auf Spielzeugfiguren, digitale Kunst und verfolge gespannt neue technische Trends. Nun ja, ich bin wohl eben wirklich ein Nerd.

Warum nicht darüber schreiben?

Ich habe schon öfter über Dinge im Internet geschrieben, die mich interessieren. Als Philosoph habe ich ja gelernt, wie man schreibt — zumindest hoffe ich, dass ich hier lesbaren Content abliefere. Als ich gemerkt habe, das ein Blog mit philosophischem Inhalt nicht gerade viele Leser anzieht, dachte ich mir, warum schreibst du eigentlich nicht über Videospiele? Gleich schon wieder einen eigenen Blog aufmachen, hielt ich irgendwie für zu anstrengend. Also habe ich mich umgesehen, ob nicht irgendwelche Online-Magazine Autoren suchen. Ich wurde dann relativ schnell fündig, habe eine Bewerbung geschrieben und wurde tatsächlich ins Team aufgenommen. Next-Gamer hieß die Seite. Jetzt war ich also damit beschäftigt News und Reviews für diese Seite zu schreiben. Nach ein paar Unstimmigkeiten im Team fragte mich dann der Redakteur, mit dem ich meistens zusammengearbeitet habe, ob ich bei einem neuen Projekt einsteigen will. So bin ich also zu Gamer’s Potion gekommen und ich muss sagen, das war eine super Entscheidung. (Grüße an Christian, Daniel und Maurice an dieser Stelle.) Die Atmosphäre ist super, wir kreieren tollen Content, ohne einfach nur andere News zu kopieren und beschäftigen uns mit Themen, die bei großen Magazinen untergehen.

Aber irgendwie hat mir doch noch eine Plattform gefehlt, auf der es etwas persönlicher werden kann und auf der ich mich austoben kann, was Design und Content angeht. Außerdem wollte ich sehen, wie weit ich mit einem eigenen Projekt kommen kann. Wie groß kann ich eine eigene Seite werden lassen? Dazu habe ich Kellerkinder ins Leben gerufen.

 

Auf neue Wege

Eine wissenschaftliche Karriere als Philosoph anzustreben, ohne einen Backup-Plan zu haben wäre dumm. Auch dazu dient Kellerkinder. Im Abitur habe ich etwas Programmieren gelernt, in der Uni ein wenig Webdesign. Solche Sachen haben mich schon immer interessiert. Seitdem ich mir überlegt habe, mir einen Plan-B anzulegen, habe ich mich viel mit Webdesign, Online-Marketing und mit dem Bloggen beschäftigt. Somit habe ich Wissen, das nützlich sein könnte, wenn es mit der Karriere als Philosoph doch nichts wird.

Natürlich habe ich mir einige Ziele für Kellerkinder gesteckt. Zu allererst möchte ich natürlich guten Content abliefern. Ihr sollt hier nicht sinnlos eure Zeit vergeuden. Jeder Artikel soll euch mit Informationen versorgen, euch unterhalten und das ohne Copywriting. Außerdem würde ich gerne eine kleine Community aufbauen, die dieselben Interessen hat wie ich. Wenn ich das erreichen kann, dann habe ich schon viel gekonnt. Wenn ich dann vielleicht sogar noch etwas Geld mit dem Blog verdienen kann — deswegen seht ihr auch an der ein oder anderen Stelle Werbung — dann umso besser. Zumindest so viel, dass sich die Seite selbst trägt, was Hosting und andere Kosten angeht.

Kellerkinder ist also ein Experiment und ich würde mich freuen, wenn ihr dabei seid. Ich freue mich über jeden Like auf Facebook, jeden Kommentar und jedes gute Wort was an andere über Kellerkinder weitergegeben wird. Also worauf wartet ihr noch? Schreibt Kommentare!

 

 

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