Die schönsten Anime Intros unserer Kindheit — Teil 2

Anime Intros

Wer wird es auf das Träppchen schaffen? Welches ist das schönste Anime Intro unserer Kindheit? Erfahrt hier, welche Intros es auf Platz 1-4 geschafft haben.

Platz 4: Detektiv Conan

„Mit aller Kraft, mit Leidenschaft suchen wir die Wahrheit, die man vor uns versteckt. Ich weiß schon längst, woran du grad denkst, denn ich bin immer bei dir, begleite dich ein Stück, ganz egal wohin.“

Bei diesem Intro darf man den Bass ruhig mal ein bisschen aufdrehen. Da kann das Wohnzimmer schon mal zur Disco werden. Und man selbst nach dem Intro zum Meisterdetektiv. In den 20 minütigen Episoden stehen wir gemeinsam mit Conan Edogawa vor einigen kniffligen Fällen. Die Folgen sind meist den Fällen des Manga nachempfunden, weshalb sie eher lose und wenig zusammenhängend sind. Was allerdings in jeder Folge gleich ist, sind Conans versuche, sein Geheimnis zu wahren. Denn eigentlich ist der überdurchschnittlich kluge Grundschüler, ein 17 jähriger, als Erlöser der Polizei angesehener Oberschüler, der durch ein Gift um 10 Jahre verjüngt wurde. Wie soll man als Grundschüler Fälle lösen können? Kein Problem für den Meisterdetektiv, denn sein Freund Professor Agasa hat die ein oder andere coole Erfindung in der Hinterhand. Die Serie überzeugt nicht nur mit klugen Ideen und schwierigen Problemen, bei denen man selbst ziemlich aufpassen muss, sondern auch mit viel Witz und Charakteren, die sich nicht so ernst nehmen.

Charaktere aus Detektiv Conan

Funfact: Ein großer Teil der Handlung spielt im fiktiven Stadtviertel „Beikachō“, welches angelehnt ist an der Baker Street, in der Sherlock Holmes lebt.

Platz 3: Inuyasha

„Ein Geheimnis in dir ist zum Leben erwacht, du weißt, es ist da, denn du spürst seine Kraft. Es begleitet dich durch Raum und Zeit in eine neue fremde Welt. Flieg durch die Zeit.“

Schon bei den ersten Zeilen und Tönen bekomme ich eine Gänsehaut. Momentan hole ich alle Folgen Inuyasha — 193 an der Zahl — nach und wundere mich, dass ich diese Serie überhaupt sehen durfte. Stellenweise ist sie doch recht brutal und blutig. Aus mir ist trotzdem was geworden. Ich hatte schon immer eine Faszination für Monster und Fantasy, und wenn dann noch eine andere Epoche hinzukommt, bin ich komplett dafür. Kein Wunder also, das dieser Anime mich ebenfalls in seinen Bann gezogen hat. Der Wechsel zwischen Welten, in denen sich der Hauptcharakter Kagome aufhalten muss, bietet viel Abwechslung und auch den ein oder anderen Reibungspunkt. Wer kann schon ein Leben mit Schule und Pubertät auf der einen Seite und die Jagd nach dem Juwel der vier Seelen, Angriffe jeglicher Dämonen und einem manchmal ziemlich arroganten und dickköpfigen Hundehalbdämon vereinbaren. Auch wenn die Handlung recht gleichbleibend ist, so ist die Serie trotzdem schön anzusehen. Auch diese Serie nimmt sich nicht immer zu ernst. Wenn Miroku wieder mal eine Frau fragt, ob sie nicht ein Kind von ihm will oder Kagome aus Frust Inu Yasha befielt „Platz zu machen“, kann ich mir ein Grinsen oft nicht verkneifen. Schöner Anime, mit stimmigen Melodien sowohl das Intro als auch während der Episoden. Und so einen niedlichen kleinen Shippo hätte ich auch gern daheim.

Inuyasha und Kagome
Quelle: http://de.inuyasha.wikia.com/wiki/InuYasha_Wiki

Funfact: Inu Yasha isst gern Ramen und Chips, was Kagome aus ihrer Zeit mitbringt.

Platz 2: Kamikaze Kaito Jeanne — Jeanne die Kamikazediebin

„Wie ein Stern aus einer entfernten Welt fällst du geheimnisvoll in unsere Zeit. Wenn sie erscheint, wird meine Welt strahlend hell. Bin atemlos und auch mein Herz schlägt schnell.“

Mein Herz schlägt auch sehr schnell, wenn dieses Intro beginnt. Stellt euch vor, eure beste Freundin will euch ins Gefängnis bringen, der Kerl, auf den ihr steht, ist eigentlich euer Rivale und ihr wollt doch bloß die Welt vom bösen befreien. So in etwa kann man wohl die Geschehnisse in diesem Anime beschreiben. Es geht hauptsächlich um die 16-jährige Marron Kusakabe, die nicht nur Schülerin, sondern auch die Reinkarnation von Jeannne d´Arc, ihr wisst schon, die französische Nationalheldin ist. Eigentlich geht es in dieser kleinen Serie um den Kampf zwischen Gott und dem Teufel. Mag man daran glauben oder nicht, ich mochte die Serie wahrscheinlich vor allem wegen dieser verzwickten Liebesgeschichte. Und natürlich geht es wieder um die Bekämpfung von Dämonen. Was kann es Besseres geben. Ein längeres Intro wäre schön. Dem ein oder anderen mag es zu kitschig sein, der Sänger hat tatsächlich ein Stimmchen wie aus einer Boyband, aber ich fand es passend.

Jeanne d´Arc und Miyako Tōdaiji
Quelle: https://www.zerochan.net/Todaiji+Miyako

Funfact: Der Manga soll sich an einigen Stellen sehr vom Anime unterscheiden. Das muss ich wohl noch herausfinden.

Platz 1: Digimon

„Du wirst noch viel erleben, du musst diesen Test bestehen. Es kommt der Tag, an dem du dein Ziel erreichst.“

Charaktere aus Digimon Adventure mit ihren Digipartnern
Quelle: http://digimon.wikia.com/wiki/Digimon_Adventure

Jetzt werde ich wirklich ein wenig weich. Für mich kann es keinen anderen ersten Platz geben. Dieses Intro und auch viele, viele andere Lieder aus der Digimon Reihe haben mich schon damals beim ersten Hören gepackt. Und immer wenn ich es jetzt anschalte, dann fühle ich mich, als ob ich wieder 8 Jahre alt wäre. Ich sitze im Auto meiner Eltern, die neue Digimon CD, welche wir gerade auf dem Markt in Tschechien erstanden haben, im Discman und die irritierten Blicke meines Bruders auf mir spürend. Ich hätte jedes Mal gern laut mitgesungen, aber ich wollte nicht stören. Deshalb habe ich im Kindersitz getanzt und nur meinen Mund bewegt, weil mich diese Musik einfach schon damals umgehauen hat. Der Text ist einprägsam und die Melodie nicht so langweilig wie bei anderen Animes. Genau wie in der Serie geht es um Freundschaft, darum, dass man alles schaffen kann, wenn man sich nur anstrengt und an sich glaubt. Die Kinder in der Serie haben die gleichen Sorgen, Bedürfnisse und Wünsche, wie alle anderen Kinder auch. Sie sind keine Superhelden, deren Kräfte angeboren sind, sie müssen sich anstrengen, um an ihr Ziel zu gelangen. Sie sind einfach, wie jedes andere Kind, nur dass sie noch ihre Digimon haben, auf die sie sich verlassen müssen. Am coolsten waren natürlich dabei die Digitationen. Wie würde wohl das Monster danach aussehen? Was, es ist möglich, dass sich zwei Digimon miteinander verbinden? Bis zur dritten Staffel habe ich diese Serie verschlungen und tue es heute weiterhin. Ich weiß gar nicht, was ich dazu noch schreiben soll, ich bin immer wieder überwältigt. Schaut euch die Serie einfach selbst an, wenn ihr sie noch nicht kennt. Digimon mag nicht so groß wie Pokemon sein, doch ich finde, dass diese Serie so viel Liebe zum Detail und Raffinesse widerspiegelt, dass sie gut und gerne mit Pokemon mithalten kann. Und für mich auch die einzige Serie, für die ich damals sogar nach Hause gerannt bin, damit ich es rechtzeitig zum Start vor den Fernseher schaffe.

Funfact: Für die deutsche Umsetzung des Intros, das den Titel „Leb deinen Traum“ trägt und von Frank Schindel interpretiert wurde, wurde die Musik des original japanischen Vorspanns übernommen. Andere Länder haben ihre Lieder komplett selbst komponiert.

 

 

 

 

 

Ich möchte noch mal betonen, dass dies ausschließlich meine Top 10 Liste ist. Ich bin mir sicher, dass einige eine andere Anordnung bevorzugen würden und ich bin schon sehr gespannt auf eure Kommentare. Einige Animes haben es auch nicht in meine Liste geschafft, weil ich sie nicht gesehen habe. Auch Naruto, Dragonball und One Piece haben sicherlich gute Intros. Schreibt mir doch einfach, welche Intros euch besonders gut gefallen haben und welche Animes ich vielleicht unbedingt noch nachholen muss. Also ab damit in die Kommentare!

Falls ihr es verpasst habt, hier geht es zu Teil 1!

 

Empfehlungen:

 



One thought on “Die schönsten Anime Intros unserer Kindheit — Teil 2

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*