gamescom 2017: Zu Besuch bei CD Projekt Red und Gwent

Gwent Thronebreaker

Auf der gamescom 2017 waren wir bei unserem aller ersten Presse-Event. CD Projekt Red hatte nämlich dazu eingeladen, um neue Informationen zum Singleplayer von Gwent bekannt zugeben. 

Gwent — Zukunft als E-Sport und Singleplayer-Kampagne

Das Events, die von CD Projekt Red — den Witcher-Machern — organisiert werden, toll sein sollen, haben wir schon vorher gehört. Umso mehr waren wir erfreut, als wir die Einladung von dem sympathischen polnischen Studio bekommen haben, einer Präsentation beizuwohnen, bei der es um die neuen Inhalte für Gwent geht. Also ging es Donnerstagabend ab in die Business-Area der Köln Messe zum Gwent Stand. Zwar wurde uns mitgeteilt, dass die Goodiebags schon alle sind, allerdings sollen wir uns doch ein Bierchen und ein paar Snacks nehmen, bevor es los geht. Das haben wir dann natürlich auch gemacht.

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Der ehemalige Hearthstone-Profi Lifecoach konnte sich die erste Gwent-Trophäen dieses Jahr sichern

Bis es mit der Präsentation los ging, bestaunten wir den Real-Life-Gwent-Tisch. So einen hätte ich auch gerne daheim. Schließlich ging die Präsentation los. Auch hier war die erste Frage, ob wir denn ein Bier möchten. Diesmal im Gwent-Design. Da kann man natürlich nicht Nein sagen. Zunächst folgten Infos zu bevorstehenden Turnieren. Es wird eine ganze Serie von E-Sports-Events geben, die am Ende dazu führen werden, dass ein Spieler der offizielle Gwent-Weltmeister ist. Dieses Jahr gab es ja bereits einen glücklichen Gewinner. Der ehemalige deutsche Hearthstone-Profi Adrian „Lifecoach“ Koy konnte sich nach seinem Umstieg auf Gwent die erste Trophäe sichern. Wer mehr über Gwents E-Sport-Format wissen möchte, sollte einmal hier vorbeischauen.

Singleplayer — Mehr als nur eine Aneinanderreihung von Spielen

Gwent Thronebreaker

Während sich bei der Konkurrenz der Singleplayer meist nur als eine Aneinanderreihung von einzelnen Matches ist, geht CD Projekt Red mit Thrownbreaker vollkommen neue Wege. Wir sehen in der Präsentation Dialoge in denen wir selbst entscheiden können und steuern sogar unsere Spielfigur, die junge Königin Meve, aus einer isometrischen Perspektive. Dabei werden Items gesammelt, um letztlich unsere Basis und unsere Armee auszubauen. Die Entscheidungen sind — eben typisch The Witcher — nicht einfach gut und böse, sondern bewegen sich in einem Bereich zwischen Grau und Pechschwarz. Alle unsere Entscheidungen sollen Einfluss auf den Verlauf der Kampagne haben.

Klar gibt es neue Karten und wir werden viel Gwent spielen, aber CD Projekt Red möchte eben mehr als nur ein normales Kartenspiel abliefern. Die Geschichte soll Witcher-Fans neue Hintergründe und Informationen liefern. Angesiedelt ist die Story noch vor den Witcher-Spielen. Ich muss schon sagen: Ich war ziemlich beeindruckt. Selbst bei einem „Nebenprojekt“ wie Gwent macht es sich das polnische Entwickler-Studio nicht einfach und kopiert einfach Altbekanntes, sondern bringt seine eigene Kreativität mit ein. Das könnte wirklich eine tolle Erfahrung werden.

Alle hartnäckigen Nachfragen, ob man denn etwas zu Cyberpunk 2077 erfahren könne, wurden gekonnt abgeschmettert. Schade eigentlich, aber ging ja auch um Gwent. Noch einmal Danke an CD Projekt Red für die Einladung, und natürlich das Bier!

Habt ihr bereits Gwent außerhalb von The Witcher 3 gespielt? Seid ihr interessiert an einer Singleplayer-Kampagne? Schreibt es in die Kommentare!

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