Indie Spotlight: Miegakure — Willkommen in einer neuen Dimension

Wir haben ja schon viel gesehen, wenn es um Puzzle-Games geht: In Braid konnten wir die Zeit selbst zum rätseln benutzen und in Fez steuerten wir eine 2D-Figur durch eine 3D-Welt. Miegakure möchte da noch eins drauf setzen. Der Puzzle-Platformer von Mark Ten Bosch soll das erste 4D-Spiel werden.

Miegakure
Miegakure

Miegakure — Willkommen in einer neuen Dimension

Edwin Abbott Abbott hat 1884 die Novelle Flatland geschrieben. Darin geht es um ein Quadrat, das in einer 2D-Welt lebt. Irgendwann erfährt es von einer Kugel, dass es drei räumliche Dimensionen gibt. Bosch hat sich gefragt, wie wäre es wohl, wenn wir uns durch eine vierte Dimension bewegen könnten. Wir können uns das Ganze vorstellen, als würden wir in ein Paralleluniversum abtauchen, nur um wenig später an einer anderen Stelle in unserem Universum aufzutauchen.

Genauso wie dem Quadrat im Flachland fällt es uns schwer, uns vorzustellen, wie es wäre über eine zusätzliche Dimension zu verfügen. Es gibt einige Trailer und Erklärungsvideos zu Miegakure. Doch auch nach dem Ansehen der Videos fällt es mir schwer, mir vorzustellen, wie sich das Spiel anfühlt. Diejenigen, die es bisher gespielt haben, scheinen jedoch begeistert zu sein und haben wohl auch die Bewegung durch die vierte Dimension ganz gut gemeistert.

Mit Spielen etwas über das Universum herausfinden

Spiele wie Miegakure entsprechen dem Zeitgeist. In der Wissenschaft ist es schon lange nicht mehr unüblich von 11 oder mehr Dimensionen zu sprechen. Physiker ziehen Szenarien wie Paralleluniversen, die für den Laien wie Science Fiction klingen, tatsächlich in Betracht. Bosch möchte mit Miegakure mehr als nur ein gutes Puzzle-Spiel kreieren. Es geht darum unser Denken zu erweitern.

Wer mehr über Miegakure erfahren möchte, der kann auf dem Entwicklerblog vorbeischauen. Dort gibt es viel Material von Bosch selbst. Wann das Spiel letztlich erscheint, ist noch unklar. So lange müssen wir noch mit 3-D Spielen Vorlieb nehmen.